Stationären Handel stärken mit diesen Tipps

Eine Grundlagenstudie vom Bundesbauministerium, dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung und dem Handelsverband Deutschland zeigt die Möglichkeiten auf, die eigene Kommune für den Einzelhandel und die Kunden attraktiver zu gestalten.

Der Handel verlagert sich in den virtuellen Raum. Dabei drohen die Innenstädte zu veröden. Den Einzelhandel aus den Städten verschwinden zu lassen ist keine Lösung. Er erfüllt die Kernaufgabe der Versorgung mit verschiedensten Gütern. Außerdem leistet er einen Beitrag zu Erlebnis und Freizeit der Bürger, bietet einen Begegnungsort hält wichtige Arbeitgeber vor.

Um diesen Ort zu erhalten, gibt die Studie einige Tipps, die Sie hier einsehen können: https://kommunal.de/artikel/einzelhandel-tipps/

Reform vom Ladenöffnungsgesetz NRW – klare Sonntagsregelung nach der Wahl gefordert

In einem Schreiben an alle Mitglieder des Landtages aus der Region OWL hat der Handelsverband OWL die fehlende Rechtsicherheit bei den Sonntagsöffnungen bemängelt und um dringliche bzw. aktive Unterstützung gebeten. Auf Landesebene gibt es einen Gesprächskreis, an dem ebenso unser Landesverband aus Düsseldorf beteiligt ist.
Vielerorts wurden seitens Verdi die Kommunen angeschrieben und teilweise einzelne Sonntagsöffnungen beklagt. Dabei lautete der bisherige Kompromiss: Vier Sonntage im Jahr dürfen geöffnet sein. Das sorgt auch für Chancengleichheit unter den Kommunen.
Rund 2 - 4 % der Jahresumsätze werden durchschnittlich an diesen verkaufsoffenen Sonntagen erzielt. Gerade vor dem Hintergrund des rund um die Uhr verfügbaren Internets sind verkaufsoffene Sonntage für den stationären Handel vor Ort wirtschaftlich von enormer Bedeutung.
Als Handelsverband werden wir uns weiterhin für die überlebenswichtige Umsatzchance und für die dringliche Neuregelung in LÖG NRW einsetzen. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne und jederzeit in unseren Geschäftsstellen zur Verfügung - sprechen Sie uns an!

Kostenfalle „Gelbes Branchenbuch“

In der Vergangenheit haben wir bereits mehrmals vor Maschen unterschiedlicher Internet-Adressregister für Gewerbetreibende und Unternehmen gewarnt.
Nun kursiert eine neue vergleichbare Masche. In Anlehnung an die traditionsreichen "Gelben Seiten" wirbt derzeit das Portal gelbesbranchenbuch.com massiv für sein „Gelbes Branchenbuch“.
Gelbesbranchenbuch.com schreibt oftmals kleine Unternehmen per E-Mail an. Zu Beginn der E-Mail wird zunächst auf § 33 des deutschen Bundesdatenschutzgesetzes verwiesen. Nach unserer Einschätzung soll dadurch der Eindruck vermittelt werden, zur Antwort verpflichtet zu sein. An die Auflistung der Unternehmensdaten schließt sich die Bitte an, „den Anhang an uns per Fax zu retournieren“. Es folgt der freundliche Hinweis: „Es ist auch eine reine formlose Datenkorrektur möglich.“
Was beim Öffnen dieses Anhangs leicht übersehen wird: Es handelt sich um einen Vertrag über den Eintrag in das Internet-Adressregister „gelbesbranchenbuch.com“. Für Unternehmen ist der Eintrag in ein solches Branchenbuch meist ohne jeden Wert. Dennoch soll der Vertrag in der Regel über 2 Jahre laufen. Dafür werden monatlich teils ansehnliche Beträge berechnet. So fallen schnell Monatsbeträge von üblicherweise 65 Euro an. Für 2 Jahre sind dies stattliche Kosten von 1.560 Euro.

Handelsforum am 26. April 2017: Der neue Kunde....zwischen On- und Offline - Jäger oder Gejagter?

Das Wirtschaftsforum für Handel und Dienstleistung Ostwestfalen-Lippe, kurz HANDELSFORUM genannt, befasst sich seit vielen Jahren mit wichtigen Themen rund um den Handel, die auch branchenübergreifend von Interesse sind.

Der Kongress ist weit über die Region OWL hinaus bekannt. Das diesjährige 29. Handelsforum am Mittwoch, dem 26. April 2017, trägt den interessanten Titel:

„DER NEUE KUNDE..zwischen On- und Offline - Jäger oder Gejagter?“.

Viele verschiedene Aspekte sind zu diesem Thema zu betrachten. Wie tickt der Kunde, was erwartet er, was will er, wo kann der stationäre Handel ihn abholen? Der Kongress breitet eine vielfältige Themenpalette rund um diese Fragen aus.

Das Handelsforum ist eine hochattraktive Veranstaltung zu sehr günstigen Konditionen, die seinesgleichen in der Region sucht. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem  Programm.

Wir bieten Ihnen Top-Referenten und Top-Themen zu Top-Preisen - lassen Sie sich das Handelsforum am 26. April 2017 nicht entgehen!

Der Beitrag „Wie Phönix aus der Asche“ über das neue „LOOM“ in Bielefeld ist hochaktuell und für die Region und das Umland von OWL von besonderem Interesse.

Wichtig ist auch immer wieder der Netzwerk-Gedanke der Veranstaltung. Nutzen Sie die Möglichkeit, mit Kolleginnen und Kollegen ins Gespräch zu kommen und über den Tellerrand zu schauen!

Anmeldungen und Informationen bei Frau Eickelmann im Haus des Handels, Tel. 0521/965 10-0,  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter www.handelsforum-owl.de.

Reform vom Ladenöffnungsgesetz NRW - klare Sonntagsregelung gefordert

In einem Schreiben an alle Mitglieder des Landtages aus der Region OWL haben wir als Handelsverband die fehlende Rechtsicherheit bei den Sonntagsöffnungen bemängelt und um dringliche bzw. aktive Unterstützung gebeten.
Gerade vor dem Hintergrund des rund um die Uhr verfügbaren Internets sind verkaufsoffene Sonntage für den stationären Handel vor Ort wirtschaftlich von enormer Bedeutung.

Es gibt kein wirkungsvolleres Marketing-Instrument für den stationären Handel und speziell auch für die Kommunen selbst.
Rund 2 % des Jahresumsatzes entfallen durchschnittlich auf diese Sonderöffnungen; sie sind immer mehr das „Zünglein an der Waage“ bezüglich der Jahreserträge.
Der gesamte Wirtschaftszweig in NRW braucht eine verlässliche rechtssichere Regelung der Landesregierung. Der bisherige Kompromiss lautete: Vier Sonntage im Jahr dürfen geöffnet sein. Das sorgt auch für Chancengleichheit unter den Kommunen.

Für den stationären Einzelhandel ist es unerträglich, wenn das Ladenöffnungsgesetz NRW die ausnahmsweise zulässige Öffnung von Geschäften an 4 Sonntagen im Jahr ermöglicht und diese dann nach mehrmonatiger sorgfältiger Planung wenige Tage vor der Veranstaltung plötzlich gerichtlich untersagt werden kann.

Die Kläger legen die Axt an die Existenz der Ladengeschäfte und an für die Bürger höchst attraktive Events der Städte und Stadtteile. Alle Erfahrung lehrt, dass die Kunden diese Sonderöffnungen sehr schätzen und die Mitarbeiter gerne bereit sind an diesen Tagen zu arbeiten, auch aufgrund von Lohn- und Gehaltszuschlägen.

Es gibt 52 Sonntage im Jahr - wenn der Handel an lediglich 4 Sonntagen, außerhalb der Gottesdienstzeiten, begrenzt auf 5 Stunden seine Geschäfte öffnen darf, so ist das weder das Ende des christlichen Abendlandes noch das der Kirchengemeinden und des Familienlebens. Letztlich wird hier dem stationären Handel eine überlebenswichtige Umsatzchance und den Kommunen ein Besuchermagnet verwehrt.

Daher unsere dringende Aufforderung an die gewählten lokalen Vertreter im Landtag:
Es muss schnellstens wieder Rechtssicherheit im LÖG NRW für Kommunen und Einzelhändler geschaffen werden!

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