Einzelhandel und lippische Wirtschaft erwarteten auch künftig anhaltenden Aufwärtstrend

Lippe

Kreishandwerksmeister Gerd Töpper, Dieter Mesch, Präsident DEHOGA, Walter Metzen, Chef des Arbeitgeberverbandes, Ernst-Michael Hasse, Präsident IHK und Thomas Voss, Vorsitzender des Einzelhandelsverbandes in Lippe

Im Bild von links: Kreishandwerksmeister Gerd Töpper, Dieter Mesch, Präsident DEHOGA, Walter Metzen, Chef des Arbeitgeberverbandes, Ernst-Michael Hasse, Präsident IHK und Thomas Voss, Vorsitzender des Einzelhandelsverbandes in Lippe

Detmold. Die Wirtschaft in Lippe hat sich in 2010 überraschend gut entwickelt, die Unternehmen sind wieder auf Kurs - wie aber beurteilt sie die Aussichten für die kommende Zeit? Die Präsidenten der fünf großen Wirtschaftsorganisationen in Lippe stellten am vergangenen Montag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz im Hause des Arbeitgeberverbandes Lippe ihre Sicht zur künftigen Entwicklung der lippischen Wirtschaft.

Thomas Voss, Vorsitzender des lippischen Einzelhandelsverbandes und Vorstandsmitglied des Einzelhandelsverbandes OWL, blickt nach Jahren verhaltener Entwicklung optimistisch in die Zukunft. Die gesamtwirtschaftliche Erholung spürte im vergangenen Jahr auch der Einzelhandel und erwartet auch für 2011 in Lippe ein moderates Umsatzwachstum. "Einen Aufschwung wie in der Industrie wird der Einzelhandel allerdings nicht erleben. Festzuhalten sind als positive Faktoren, die gute Verbraucherstimmung und die verbesserte Lage auf dem Arbeitsmarkt. Jedoch werden steigende Rohstoff- und Erzeugerpreise auch die Endverbraucherpreise erhöhen. Entscheidend ist was die Verbraucher für Konsumzwecke letztendlich auch ausgeben können", so Voss. Ein erfreulicher Trend ist bei der Stadtentwicklung zu erkennen. Im Standortwettbewerb können sich unsere Innenstädte wieder mehr behaupten und sind für Investoren noch interessanter geworden. Jüngstes Beispiel ist das Interesse von Projektentwicklern, die neue attraktive Handelsflächen in der Innenstadt von Lage ansiedeln möchten. Wie immer ist auch hier Augenmaß gefordert: Eine deutliche Frequenzsteigerung und Belebung der Innenstadt durch Neuansiedlung von Verkaufsflächen sollte mit der Erhaltung bestehender zeitgemäßer Strukturen einhergehen.

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