Minden

Großveranstaltungen in Mindener Innenstadt weiterhin möglich

Ein beim Verwaltungsgericht Minden durchgeführtes Mediationsgespräche zwischen Vertretern der Stadt Minden und des Eigentümers eines Hauses am Marktplatz, der gegen die bisherigen Genehmigungen für Open-Air-Veranstaltungen in der City geklagt hatte, ergab, dass die seit Jahren bekannten Großveranstaltungen in der Mindener Innenstadt weiterhin durchgeführt werden können. Allerdings gilt dies teilweise nur in verändertem Umfang unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtslage. Darauf hat nun das Verwaltungsgericht in einer Pressemitteilung hingewiesen.

Der Hauseigentümer hatte geklagt, nachdem er sich nach eigenem Bekunden mehrfach an die Stadt Minden gewandt hatte und dort auf keine Resonanz gestoßen war. Dabei war es ihm insbesondere um die Lautstärke sowie die Dauer und Häufigkeit der Veranstaltungen gegangen.

Wie der Verlautbarung zu entnehmen ist, hatte sich die Stadt Minden, angeregt durch das Klageverfahren, bereits im Vorfeld des Mediationsgesprächs mit den verschiedenen Veranstaltern auf beabsichtigte Änderungen und Einschränkungen der Veranstaltungskonzepte verständigt. Der nun ausgehandelte Kompromiss sieht vor, dass im Bereich von Marktplatz und Domhof in jedem Jahr an maximal zehn Tagen lärmintensive Veranstaltungen über 22.00 Uhr hinaus stattfinden dürfen. Außerdem wird an mehreren Veranstaltungstagen die Veranstaltungsdauer eingeschränkt. Dabei hat sich die Stadt verpflichtet, die Einhaltung der Veranstaltungszeiten und der zulässigen Lärmwerte verstärkt zu kontrollieren und Verstöße wirksam zu sanktionieren.

Schließlich verweist das Verwaltungsgericht noch darauf, dass die Verhinderung einzelner oder aller Großveranstaltungen in der Mindener Innenstadt durch den klagenden Hauseigentümer während des Mediationsgesprächs nie in Rede gestanden hat.

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