Weihnachtsgeschäft: HDE rechnet mit Umsatzplus von +1,2 %

Für das Weihnachtsgeschäft 2014 prognostiziert der Handelsverband Deutschland (HDE) ein Plus von 1,2 Prozent nominal im Vergleich zum Vorjahr. Das entspricht einem Volumen von rund 85 Milliarden Euro. 10 Milliarden Euro davon entfallen laut HDE-Prognose auf den Online-Handel. Das entspricht im Jahresvergleich einem Plus von 18 Prozent.

Die Ergebnisse einer bundesweiten HDE-Trendumfrage bei 450 Unternehmen bestätigen die positive Erwartung für das Weihnachtsgeschäft. Mit Ausnahme des Bekleidungs- und Schuheinzelhandels war die Mehrzahl der Befragten auch mit der Entwicklung im Oktober zufrieden.

„Insgesamt geht der Einzelhandel mit verhaltenem Optimis-mus in das Weihnachtsgeschäft. Insbesondere der Innenstadthandel und die Geschäfte in Shop-ping-Centern erwarten ein starkes Jahresende", so HDE-Präsident Josef Sanktjohanser.

In einzelnen Branchen machen die Händler in den letzten beiden Monaten des Jahres bis zu 100 Prozent mehr Umsatz.

Spielwarenhändler erreichen in dieser Zeit beispielsweise mehr als ein Viertel ihres Jahresumsatzes. Aber auch der Buchhandel, der Handel mit Uhren und Schmuck oder mit Unterhaltungselektronik verdient mehr als ein Fünftel des Jahresumsatzes am Jahresende. „Über alle Sortimente hinweg liegen die Umsätze in den Monaten November und Dezember traditionell rund 15 Prozent über dem Jahresdurchschnitt. Online-Händler machen in den letzten beiden Monaten rund 25 Prozent ihres Jahresumsatzes", so Sanktjohanser.

Als Risiko für das Weihnachtsgeschäft sieht der HDE-Präsident aber die Bahn-Streiks: „Der Streik trifft viele Einzelhändler bis ins Mark, wenn die Kunden nicht wie gewohnt den Weg in die Innenstädte finden." Viele Kunden ließen sich von einer unsicheren und unbequemen Anreise vom Einkaufsbummel abschrecken. „Tarifauseinandersetzungen sind Teil unserer Demokratie, aber dazu gehört auch ein wenig Fingerspitzengefühl für die Lage und Betroffenheit anderer Wirtschaftsbranchen!", so Sanktjohanser.

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