Mindestlohn verunsichert Jobmotor Einzelhandel

Der Jobmotor Einzelhandel gerät angesichts vieler Unsicherheiten rund um die Einführung des Mindestlohns ins Stottern.

Nach einer aktuellen HDE-Umfrage unter 1.200 Handelsunternehmen aller Größenklassen, Vertriebsformate, Branchen und Standorte planen 78 Prozent der Befragten für das zweite Halbjahr 2014, die Zahl ihrer Mitarbeiter stabil zu halten. Jeweils 11 Prozent wollen zusätzliche Stellen schaffen oder Jobs abbauen. „Ganz sicher haben die Diskussionen um die Einführung eines Mindestlohns hier ihre Spuren hinterlassen.

Gerade in den strukturschwachen Regionen sind insbesondere viele kleine und mittelständische Unternehmen nicht in der Lage, 8,50 Euro pro Stunde zu bezahlen", so HDE-Geschäftsführer Heribert Jöris.

Aufgrund der sehr geringen Kundenfrequenzen seien hier die Umsätze ohnehin nicht sonderlich hoch. Die Mindestlohnregelung verschärfe in ihrer jetzigen Form die Struktur-und Beschäftigungsprobleme auf dem Land und schade dem Mittelstand.

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