EU billigt Fristverlängerung für SEPA-Umstellung

Die 28 EU-Staaten sind dem Vorschlag der zuständigen EU-Kommission gefolgt und haben eine Vereinbarung mit dem Europarlament gebilligt, wonach auf das neue Zahlungs-system SEPA mit einer sechsmonatigen Fristverlängerung am 1. August 2014 umgestellt werden muss. Dem vorausgegangen war am 9. Januar ein entsprechender Vorschlag des EU-Kommis­sars Michel Barnier. Barniers Vorschlag resultierte aus der bis dahin zu langsam vorangetriebenen SEPA-Umstellung. Ein reibungsloser Übergang, so die Befürchtung der Kommission, hätte so nicht gewährleistet werden können. Noch im letzten Quartal 2013 entsprachen gerade einmal 32 Pro­zent der Überweisungen und 10 Prozent der Lastschriften in Deutschland dem SEPA-Standard. Nun können Transaktionen noch bis zum 1. August 2014 im nationalen Format abgewickelt werden. Laut einem Bericht im „Handelsblatt“ appellieren jedoch Bundesregierung, Bundesbank und die deutschen Kreditinstitute an Wirtschaft, Vereine und öffentliche Verwaltungen, die Umstellung trotz Frist-verlängerung zügig voranzutreiben und an den ursprünglichen Umstellungsfristen festzuhalten. Ziel solle weiterhin sein, am 1. Februar 2014 alle Transaktionen SEPA-konform tätigen zu können. 

Mehr Informationen online:

www.einzelhandel.de/sepa

www.sepadeutschland.de

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