Niederlage für „Gewerbe-Auskunft-Zentrale

Mit Urteil v. 14.02.12 -I-20 U 100/11- hat das OLG Düsseldorf der sog. „Gewerbe-Auskunft-Zentrale“ nunmehr endgültig bei Androhung eines Ordnungsgeldes von bis zu € 250.000,00 für den Fall der Zuwiderhandlung die weitere Verbreitung ihrer in irreführender Weise korrekturabzugsfähig aufgemachten „Eintragungsofferte“ untersagt. Revision gegen dieses Urteil wurde nicht zugelassen. Damit dürfte ein fast 2-jähriger Spuk zu Ende gegangen sein, auf den tausende Gewerbetreibende hereingefallen sind und geschädigt wurden. Endgültig aufatmen können auch die 15 Einzelhandelsbetriebe in OWL, die sich vertreten und beraten durch den EHV, damit erfolgreich gegen die ihnen gegenüber von der „Gewerbe-Auskunft-Zentrale“ geltend gemachten Zahlungsansprüche von jeweils € 1.138,12 gewehrt und ihre leichtsinnigerweise abgegebenen Unterschriften auf den Formularen wegen arglistiger Täuschung erfolgreich angefochten haben.

 

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