Minden: Vereinbarkeit von häuslicher Pflege und Berufstätigkeit - Veranstaltung am 25.01.2016 im Kreishaus in Minden

Bereits in der September-Ausgabe dieses Rundschreibens hatten wir darauf hingewiesen, dass das Thema „Vereinbarkeit von Pflege und Beruf“ immer mehr an Bedeutung gewinnt. Es kann davon ausgegangen werden, dass gegenwärtig etwa 13 % der Beschäftigten in Betrieben mit häuslicher Pflege konfrontiert sind - Tendenz steigend. Das gilt in besonderem Maße für den Einzelhandel, da hier sehr viele Frauen arbeiten und die häusliche Pflege heute noch mehrheitlich von Frauen geleistet wird.

Eine Unterstützung durch den Betrieb bei der Vereinbarkeit hat mehrere positive Effekte: sie stärkt die häusliche Pflege, vermindert gesundheitliche Risiken bei Beschäftigten und sichert die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen durch Erhalt ihres Fachkräftepotentials.

Vor diesem Hintergrund haben sich Gleichstellungsstelle und Sozialamt des Kreises Minden-Lübbecke in der Initiative „Pflege und Beruf“ zusammengeschlossen, um die diesbezüglichen Kompetenzen zu bündeln.

Was können Betriebe konkret tun, um die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zu unterstützen?
Dieser Frage geht eine Veranstaltung beim Kreis Minden-Lübbecke am 25. Januar 2016 um 15.00 Uhr im Kreishaus in Minden nach, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Bei der Veranstaltung erhalten die Teilnehmenden Informationen über betriebliche Unterstützungsmöglichkeiten, gesetzliche Rahmenbedingungen sowie konkrete Angebote für Unternehmen.

So entlasten zum Beispiel Vereinbarkeitslotsen Unternehmen als externes Angebot durch Beratung und Unterstützung auch bei der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf.
Darüber hinaus bietet der Kreis Minden-Lübbecke Betrieben im April 2016 die kostenlose Ausbildung „Pflegeguide“ an.

Im Rahmen dieser zweitägigen Ausbildung werden Beschäftigte speziell zu Pflegefragen ausgebildet, so dass sie als Ansprechpersonen in ihrem jeweiligen Betrieb zur Verfügung stehen und zum Beispiel zu Pflegeberatungsstellen und weiteren Hilfeangeboten vermitteln können. Weiterhin sollen Pflegeguides gemeinsam mit der Unternehmensleitung die Thematik dauerhaft im eigenen Hause bewegen.

Ausführliche Informationen zur Informationsveranstaltung am 25.01.2016 und der Ausbildung „Pflegeguide“ finden Sie hier.

Ansprechpersonen beim Kreis Minden-Lübbecke:
Andrea Strulik, Gleichstellungsbeauftragte, Tel.-Nr.: 0571/807-24210, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Klaus Marschall, Sozialamt, Koordinator für Behinderten- und Seniorenbelange, Tel.-Nr.: 0571/807-23640, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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